Nach dem Studium

Das Anerkennungsjahr

Das Anerkennungsjahr nach dem Studium dient dem begleiteten und reflektierten Einstieg in den Beruf. Die Arbeit von Diakon*innen dreht sich um Menschen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Du beschäftigst dich mit kirchlichen Angeboten in der Gemeinde einer Region: Immer hast du mit Menschen zu tun, seien es Teilnehmende an Veranstaltungen oder ehrenamtlich Engagierte.

Du bereitest Veranstaltungen, Gruppenarbeiten, Konfirmandenunterricht, Andachten oder Schulungen vor und führst sie eigenverantwortlich durch. Im Team mit anderen Hauptamtlichen lernst du auch die notwendigen administrativen Aufgaben kennen. Du übernimmst alle Aufgaben einer Diakon*in.

You ‘ll never walk alone

Deine Ausbildungsstätte und eine anleitende Diakon*in begleiten deine Arbeit: sowohl die theologisch-religionspädagogische wie auch die soziale. Dabei kann die soziale Arbeit auch in einer außerkirchlichen Einrichtung erfolgen (dann leitet diese dich an). Dadurch eröffnen sich mitunter spannende Perspektiven für Kooperationsprojekte.

Du wirst deine ersten Praxiserfahrungen in Seminaren reflektieren, dort tauschst du dich mit anderen über deine Eindrücke aus und besprichst Probleme. Deine Erfahrungen und Erkenntnisse hältst du in einem Praxisbericht fest. Ein Kolloquium, in dem es um die Studieninhalte wie die Praxiserfahrungen und deinen -bericht geht, schließt das Anerkennungsjahr ab.

Stellen für dein berufspraktisches Anerkennungsjahr

Bei uns sind jährlich drei Stellen für Berufspraktikanten im Anerkennungsjahr vorgesehen. Du bewirbst dich bei:
Ev.-Luth. Oberkirchenrat in Oldenburg

40 Stellen in der Kinder- und Jugendarbeit

Jugenddiakoninnen und -diakone arbeiten in regionalen Teams, den Kreisjugenddiensten auf der Ebene der sechs Kirchenkreise: Ammerland, Delmenhorst/Oldenburg-Land, Friesland/Wilhelmshaven, Oldenburger Münsterland, Oldenburg Stadt und Wesermarsch.

Die kirchliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist organisiert über den „Verband der
Evangelischen Jugend in Oldenburg“, der EJO.

In ihren Teams können die Diakon*innen eigene Schwerpunkte (weiter)entwickeln:
z. B. „Arbeit mit Kindern“, „Spiritualität und Glaube“, jugendmusikalische Arbeit oder Öffentlichkeitsarbeit. Manche Themen bringst du mit, andere wirst du im Team entdecken. Wo du dich weiterentwickeln möchtest, nutzt du Fortbildungen zur Stärkung deiner Begabungen und Talente.

12 Stellen in der Gemeindepädagogik

Neben der Kinder- und Jugendarbeit haben wir weitere 12 Stellen für Diakon*innen geschaffen: In jedem der sechs Kirchenkreise [link: Karte ELKiOL] zwei regionale Stellen mit gemeindepädagogischem Profil.

Die Stellenprofile entwickelt der jeweilige Kirchenkreis selbst, orientiert am Bedarf übergemeindlichen, kirchlichen Handelns (z. B.: Citykirchenarbeit). So entstehen zunehmend neue Handlungsfelder für Diakoninnen/Diakone: Die Möglichkeiten beruflicher Weiterentwicklung und Entfaltung eigener Begabungen nehmen zu.

Bei sehr spezialisierten Stellenprofilen ermöglichen und finanzieren wir eine Weiterqualifikation „on the job“ (berufsbegleitend).

Auf zentraler Ebene bieten wir 8 Stellen mit gesamtkirchlichem Profil

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