Kirchenmusiker*in: studieren und musizieren

Musik ist höhere Offenbarung
als alle Weisheit und Philosophie.

Ludwig van Beethoven

 

Musik spielt in der Kirche eine große Rolle. Sie verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft über Generationen hinweg. Ob in Gottesdiensten, Andachten oder auf Festen. Hauptamtliche Kirchenmusiker*innen finden hier ein breites Betätigungsfeld. Ob an der Orgel oder mit Chören, ob mit Jugendbands oder Bläserensembles, ob beim Choral, Gospel, Jazz, moderner christlicher Popmusik oder beim guten alten Kirchenlied: Die Kantor*in gibt den Ton an.

 

Voraussetzungen: Freude und Können

Freude am Musizieren – das ist für den Studiengang Kirchenmusik Hauptvoraussetzung. Eine
Ausbildung am Klavier und an der Orgel brauchst du. Spaß am Singen solltest du haben und Freude daran, andere Menschen zum Mittun zu animieren. Mit dem Studium (allgemeine Hochschulreife) der Kirchenmusik kannst du das zu deinem Beruf machen.

Aufnahmeprüfung: Die Hochschulen setzen musikalische Fähigkeiten wie eine solide Vorausbildung im Klavier- und Orgelspiel, Grundkenntnisse und -fähigkeiten in allgemeiner Musiklehrer und Gehörbildung voraus und prüfen diese vor Studienzulassung. Jede Hochschule gestaltet diese Aufnahmeprüfungen etwas anders. Üblicherweise musst du mehrere Orgel- und Klavierstücke vortragen (vorbereitet und improvisiert). Dein Gesang wird geprüft (vorbereitet und Vom-Blatt-Singen). Auch Aufgaben der Gehörbildung und Musiktheorie können Teil der Prüfung sein (z. B. in Dresden) oder auch Gespräche/Tests zu Themen der Musik und Theologie. Je nach Hochschule variiert der Umfang der Prüfung, genauere Infos dazu findest du auf den Homepages der Hochschulen.

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