Pastor*in in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg: beste Perspektiven

Die Perspektive für das Berufsbild Pfarramt ist als „sehr gut“ einzuschätzen: Trotz der Reduzierung von Pfarrstellen während der vergangenen Jahre können künftig kaum alle verbliebenen Pfarrstellen besetzt werden! Das sind immerhin rund 180 – bedingt durch Teilzeitmodelle – mit über 200 Pfarrer*innen zu besetzen. Knapp 20 davon sind über „Gestellungsaufträge“ neben dem Gemeindepfarramt stundenweise mit dem Ev. Religionsunterricht an einer Schule beauftragt.

Übrigens: Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg schreibt Pfarrstellen grundsätzlich bundesweit aus: www.ekd.de/kirchenjobs.

Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg setzt sich aus 117 Kirchengemeinden mit 446.899 Gemeindemitgliedern zusammen. Die Gemeinden sind zusammengeschlossen in den sechs Kirchenkreisen: Friesland-Wilhelmshaven, Wesermarsch, Ammerland, Oldenburger Münsterland, Delmenhorst/Oldenburg-Land und Oldenburg-Stadt.

Deine Arbeit als Pfarrer*in
Zu Beginn deines Dienstes in einer der Kirchengemeinden wirst du ordiniert und übernimmst eine leitende Funktion in einem kollegialen Team. Deine Aufgaben:

  • Gottesdienste gestalten und predigen – sorgsam, kreativ, lebensnah
  • Immer wieder neue Worte und Formen des Glaubens für unsere Zeit und deinen Ort suchen
  • Anderen helfen, Standpunkte zu finden und das Leben zu gestalten
  • Kindern und Jugendlichen Impulse geben für den Weg ins eigene Leben
  • Menschen an Wendepunkten ihres Lebens begleiten – kundig und einfühlsam
  • Begabungen von Menschen fördern, die Kirche ehrenamtlich mitgestalten möchten
  • Seelsorge in Krankenhäusern und diakonischen Einrichtungen
  • Eventuell an einer der Schulen deiner Region den Religionsunterricht gestalten
  • Arbeit in Netzwerk von Kirche, Kulturträgern, Kommunen, kommunalen Einrichtungen, Vereinen und Vereinigungen

Gemeindepfarramt: vielfältig wie das Leben in der Region
Die pastorale Arbeit in den Kirchengemeinden ist stark von ihrem Kontext geprägt: Es gibt
städtische (z. B. Wilhelmshaven, Delmenhorst) und kleinstädtische Milieus (z. B. Wildeshausen, Brake, Jever), zahlreiche Dorf- und ausgesprochene Landflächengemeinden. Dabei hat die Pfarrstellenreduzierung der zurückliegenden Jahre die Vielfalt des Amtes verstärkt. Zu den Herausforderungen gehört es, die Gemeinden angesichts eines erheblichen kirchlichen Veränderungsprozesses zu begleiten: Das Suchen nach und Experimentieren mit neuen Möglichkeiten kirchlichen Lebens und das Entwickeln von Perspektiven erfordert Kreativität, Mut und Fantasie.

Schulpfarramt: alle Schulformen vertreten
Derzeit sind 13 Pfarrer*innen ausschließlich in Schulen beschäftigt. Dabei sind alle Schulformen vertreten: von der Sekundarstufe I (Grund- und Hauptschule) über die Sekundarstufe II (Gymnasien) bis zu berufsbildenden Schulen. Oft kommen zum Erteilen des Religionsunterrichtes Aufgaben der Schulseelsorge hinzu. Weiter Infos: Arbeitsstelle für Religionspädagogik (ARP).

Seelsorge: ein weites Feld!
Neben der Seelsorge in den Kirchengemeinden bestehen Seelsorge-Pfarrstellen in folgenden Handlungsfeldern: Altenpflegeheimseelsorge, Gefängnisseelsorge, Gehörlosenseelsorge, Hospizseelsorge, Krankenhausseelsorge, Militärseelsorge, Notfallseelsorge, Seelsorge in Polizei und Zoll, Reha-Seelsorge und Telefonseelsorge.

Weitere Pfarrstellen: wichtige übergemeindliche Arbeit
Neben Gemeinde-, Schul- und Seelsorge-Pfarrstellen gibt es rund 20 weitere Pfarrstellen mit „gesamtkirchlichem Auftrag“. Dazu gehören z. B. das Landesjugendpfarramt, die Pfarrstelle für Gemeindeberatung, die Leitung der Ev. Akademie Oldenburg, die Pfarrstelle für Theologische Arbeit etc. Allen gemeinsam ist der übergemeindliche und für die gesamte Oldenburger Kirch geltende Auftrag. Sie sind untereinander vernetzt und strukturell
eingebunden z. B. in die Dezernate und Referate des Oberkirchenrates.

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