Gemeindepraktikum: das „ganz wirkliche“ Leben

Das „Gemeindepraktikum“ ist ein studienbegleitendes Praktikum. Es zählt zu den Zulassungsvoraussetzungen zur Ersten Theologischen Prüfung. Für das Vermitteln zwischen Theorie und Praxis ist es unverzichtbar. Du gewinnst umfassenden Einblick in den Beruf der Pfarrer*in.

Häufig bereiten Lehrveranstaltungen das Praktikum vor, eine Ortspfarrer*in begleitet es. So nimmst du ganz konkret am Leben einer Kirchengemeinde teil, beobachtest aus nächster Nähe den Berufsalltag im Pfarramt und kannst in Gesprächen die Praxis mit deinen bisherigen Studienerfahrungen in Beziehung setzen: ein unerlässlicher Schritt der Selbstvergewisserung über deine berufliche Perspektive und hin zu weiterführenden Impulsen für dein Studium.

Mit einem schriftlichen Bericht beendest du dein Praktikum, dieser wird i. d. R. innerhalb einer Lehrveranstaltung ausgewertet. Wenn die Studienordnung es erlaubt, solltest du dein Gemeindepraktikum im Gebiet der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg absolvieren. Bei der Suche nach einem für dich geeigneten Praktikumsplatz kannst du dich an Pfarrer Hartmut Lübben wenden.

Wegweisende Gespräche und Angebote
Dein Praktikumsbericht dient als Grundlage für ein Studienberatungsgespräch [link: Kontakt Torsten Nowak] im Anschluss an das Praktikum. Denn: Oft gibt das Praktikum ganz neue Impulse für die Themen- und Schwerpunktsetzungen im weiteren Studienverlauf. Und: Oft reflektieren Studierende persönliche Studienmotive und anvisierte Berufsperspektiven aufgrund ihrer Praktikumserfahrung noch einmal.

Zudem bieten wir unseren Theologiestudierenden weitere Praktika in verschiedenen kirchlichen Arbeitsfeldern. Und: Auch ganz praktische Hilfen kannst du beantragen, z. B.: Praktikumsgeld, Zuschüsse zu Miet- und Verpflegungskosten, Reisekostenerstattung …

mehr Informationen zum studienbegleitenden Gemeindepraktikum in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg findest du hier:
Merkblatt zur Durchführung des Gemeindepraktikums (Stand: 01.07.2012) / PDF

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